Der Flughafen München bietet jetzt den Nutzern mobiler Endgeräte
wie zum Beispiel PDAs einen noch bequemeren Zugang zum Internet.
Kurz vor dem Abflug noch schnell die E-Mails prüfen oder nach News im Netz surfen? Mit Wireless LAN längst keine
Utopie mehr. Bereits seit 2003 betreibt der Flughafen München unter dem Namen air-lan eine entsprechende
Infrastruktur.
Als weltweit erster Flughafen realisierte der Flughafen München bei der auf Hard- und Softwarekomponenten von Cisco
Systems aufgebauten Lösung dabei ein sogenanntes Multi-Service-Provider-Konzept. Der Nutzer kann dabei zwischen
verschiedenen Providern auswählen. Für die Implementierung der Logon-Verfahren, Providerauswahl und Abrechnung
arbeitete der Flughafen München schon 2003 mit Media Solutions zusammen.
Jetzt wurde die erfolgreiche Lösung weiterentwickelt. Neben der Migration auf eine höhere Version sind vor allem
die erweiterten Möglichkeiten für die Nutzer von Roaming-Services und sogenannten "Smart Clients" wie beispielsweise
iPass interessant. Der Nutzer eines solchen Smart Clients wählt lediglich in seiner Anwendung seinen Standort,
also beispielsweise den Flughafen München. Das Routing zum entsprechenden Provider, die Anmeldung und Autorisierung
erfolgen dann automatisch. Zur Zeit werden die SmartClients von iPass und Boingo unterstützt. Als Provider fungiert
O2/Ganag.
Konzeption und Umsetzung erfolgten in enger Zusammenarbeit zwischen der Flughafen München GmbH, der Firma IsarNet
und Media Solutions. Weitere Verkehrsflughäfen haben bereits Interesse an der innovativen Lösung bekundet.
"Mit den bewährten Partnern konnte auch bei diesem Projekt wieder eine innovative Lösung realisiert werden, mit der
der Flughafen München seiner Vorreiterrolle in diesem Bereich gerecht wird und seinen Kunden einen echten Mehrwert
bietet", so Johann Götz, zuständig für die Netzdienste am Flughafen München.
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